Bauchstraffung Fettabsaugen Po-Design Laserbehandlungen Faltenbehandlung Contoure Make up Genitalaesthetik Neue OP-Verfahren Aesthetik für den Mann Brustvergrößerung Facelift

Fachpresse

Pressemeldung der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie
Deutschland e.V. (GDÄC) vom 14.09.07


Pressemeldung der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie
Deutschland e.V. (GDÄC) vom 14.09.07


Neue Statistik der Schönheitsoperationen



Pressemeldung der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie
Deutschland e.V. (GDÄC) vom 14.09.07


Pressemeldung der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie
Deutschland e.V. (GDÄC) vom 22.02.07


Pressemeldung der Vereinigung der Deutschen
Plastischen Chirurgen (VDPC) vom 15.12.06


Kein erhöhtes Krebs- oder Krankheitsrisiko bei
silikongefüllten Brustimplantaten




Pressemeldung der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie
Deutschland e.V. (GDÄC) vom 14.12.06


Schönheits-OP unterm Weihnachtsbaum GÄCD warnt vor
"Geiz ist geil"-Aktionen zur Mehrwertsteuer-Erhöhung 2007




Pressemeldung der Vereinigung der Deutschen
Plastischen Chirurgen (VDPC) vom 13.11.06


Pressemeldung der Vereinigung der Deutschen
Plastischen Chirurgen (VDPC) vom 13.11.06


Ist die Korrektur ästhetischer Operationen Kassenleistung?




Pressemeldung der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie
Deutschland e.V. (GDÄC) vom 14.09.07

Pressemitteilung Gesundheit/Medizin/Ästhetische Chirurgie

Tendenzen zum Thema ästhetische Operationen und Kernaussagen der GÄCD-Experten

Wer operiert was – Fachärzte und ihr Betätigungsfeld

  • Im Sinne des Patienten postuliert die Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland eine so genannte Fachbezogenheit der regional tätigen – also organbezogenen – Chirurgen. Das heißt konkret, dass die GÄCD eine Spezialisierung fordert, deren Basis immer eine fachbezogene Ausbildung in der ästhetischen Chirurgie sein muss.

  • Dies würde die Suche des Patienten nach einem geeigneten Chirurgen zukünftig enorm erleichtern.

  • Die Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland gibt eine Empfehlung, welche Facharztgruppen bezüglich einer speziellen Maßnahme gewählt werden sollten. Diese Empfehlung orientiert sich an der Satzung der GÄCD sowie den Vorgaben der Ärztekammern, nach denen ein Facharzt sich überwiegend nur in seinem Fachgebiet betätigen darf.

  • Weitere Informationen dazu unter www.gacd.de / Patienteninfos / Maßnahmen

Auslandsoperationen

  • Im Ausland sind Haftpflichtversicherungen nicht üblich, deshalb lassen sich Regressansprüche nach fehlerhaften Operationen nur schwer durchsetzen

  • Laien können die Befähigung eines ausländischen Operateurs nicht einschätzen

  • Standards, wie sie in Deutschland gelten, für z.B. die Bereiche Hygiene, Op-Techniken, OP-Geräte, zertifizierte Materialien, Nachsorge etc, sind im Ausland keine Vorschrift

Operationen bei Jugendlichen

  • Seriöse Ärzte werden in Deutschland grundsätzlich keine Patienten unter 18 Jahre ästhetisch operieren, es sei denn, es handelt sich um Ohrenkorrekturen, die vor allem bei Kindern zu empfehlen sind.

  • Laut unterschiedlichen Medienberichten sollen angeblich mehr als 100.000 Patienten unter dem 20. Lebensjahr im Jahr operiert werden.

  • diese hohe Zahl können die medizinischen Experten der GÄCD nicht verifizieren.

  • Die Mitglieder der GÄCD operieren zirka 2.500 Jugendliche ausschließlich in der Indikation Ohrenanlegen (hier ist die GÄCD als größter interdisziplinäre Verband für ästhetische Chirurgie in Deutschland sicherlich ein Indikator für seriöse Zahlen).

  • Die GÄCD formuliert ein ganz klares Statement gegen Brustvergrößerungen oder auch Fettabsaugungen bei Minderjährigen, denn der jugendliche Körper hat sich ist noch nicht fertig entwickelt.

  • So genannte Doku-Soaps im Privatfernsehen sprechen ganz gezielt die Zielgruppe der 14 – bis 19-jährigen an und wecken so Begehrlichkeiten.

  • Schönheitsoperationen werden als Mittel der Wahl und mittlerweile auch als erstrebenswertes Konsumgut gesehen, um „Makel“ zu beseitigen.

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Pressemeldung der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie
Deutschland e.V. (GDÄC) vom 14.09.07

Pressemitteilung Gesundheit/Medizin/Ästhetische Chirurgie

Neue Statistik der Schönheitsoperationen

Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V. präsentiert die Zahlen aus 2006 – Behandlungszahlen sinken, aber Faltenbehandlungen explodieren um 64 %

Dresden, 14. September 2007. „Wir beobachten insgesamt eine Stagnation: Im Vergleich zu den Vorjahren haben sich die Eingriffzahlen bei Frauen und Männern nicht wesentlich verändert“, interpretiert Dr. Matthias Gensior, Generalsekretär der GÄCD, die aktuellen Zahlen, die aus der Mitgliederbefragung der rund 450 Mitglieder hervorgegangen sind. Deutschlands größte interdisziplinäre Fachvereinigung für Ästhetische Chirurgie präsentiert diese anlässlich der 20. Jahrestagung in Dresden. „Ein deutlicher Anstieg der Gesamteingriffzahlen in Deutschland ist absolut nicht zu erkennen. Auch, wenn in der Öffentlichkeit mittlerweile horrend hohe Eingriffzahlen kursieren“, stellt Dr. Gensior fest. Auffallend ist, dass die Anzahl der Faltenbehandlungen explodiert: von 50.000 auf 82.000 Behandlungen. „Das ist eine 64-prozentige Steigerung und spiegelt absolut den Gesellschaftstrend wider, so minimal-invasiv wie möglich Falten behandeln zu lassen“, schlussfolgert Dr. Gensior.

Die gefragtesten Eingriffe bei beiden Geschlechtern sind identisch: Dazu gehören wie schon im Vorjahr Laserchirurgische Eingriffe im Gesicht, die insgesamt 41.000 Mal erfolgten, vor Fettabsaugungen, die rund 18.000 mal durchgeführt wurden und Ästhetische Phlebochirurgie, die 17.000 mal erfolgte. Insgesamt nahmen die Mitglieder der GÄCD rund 140.000 Schönheitsoperationen vor und knapp 82.000 Faltenbehandlungen mit so genannten Fillern und Botulinumtoxin A. Hochgerechnet schätzt die GÄCD die Gesamtzahl der Schönheitsoperation für das Jahr 2006 in Deutschland auf 400.000 ohne Faltenbehandlungen.

Statistik 2006


Rund 140.000 Schönheits-Operationen durch Mitglieder der GÄCD insgesamt, zusätzlich rund 82.000 Faltenbehandlungen.

Die häufigsten Eingriffe bei Frauen sind:

Laserchirurgische Eingriffe im Gesicht 24.530
Ästhetische Phlebochirurgie 14.261
Fettabsaugungen 14.404
Lidplastik 7.044
Brustvergrößerungen 5.837
Tätowierungen 4.849
Nasenkorrekturen 4.492
Brustverkleinerungen 2.246
Ohrmuschelkorrekturen 1.787
Bauchdeckenplastik 1.733
Lippenkorrekturen 1.661
Facelifts 1.283

Die häufigsten Eingriffe bei Männern sind:

Laserchirurgische Eingriffe im Gesicht 16.217
Tätowierungen 3.869
Fettabsaugungen 3.377
Ästhetische Phlebochirurgie 2.784
Lidplastik 2.435
Ohrmuschelkorrekturen 845
Haartransplantation 572

Faltenbehandlungen bei Frauen:

Gesamt 69.179
Botulinum-Toxin 30.276
Fillermaterialien 36.290
Dermabrasion 2.603

Faltenbehandlungen bei Männern:

Gesamt 12.138
Botulinum-Toxin 6.721
Fillermaterialien 4.294
Dermabrasion 1.123

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Pressemeldung der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie
Deutschland e.V. (GDÄC) vom 14.09.07

Pressemitteilung Gesundheit/Medizin/Ästhetische Chirurgie

Neuer Trend: Funktion und Ästhetik

Jahrestagung der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V. präsentiert die Neuheiten der Branche

Dresden, 14. September 2007. Immer noch denken viele beim Stichwort Schönheitschirurgie an massive Eingriffe. Auf ihrer Jahrestagung in Dresden setzen sich die Mitglieder der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V. (GÄCD) genau mit diesem Thema auseinander und diskutieren u. a. über schonende, so genannte minimal-invasive Methoden. Denn das steigende Interesse der Öffentlichkeit – eine Flut von Medienberichten spiegelt hier den Wunsch der Gesellschaft wider, sich zu informieren – verlangt nach dezidierter Aufklärung. So steht „Funktion und Ästhetik“ als diesjähriges Leitthema im Vordergrund. „Heute liegt der Fokus der Ästhetischen Chirurgie in der altersgerechten Schönheit – und damit sind moderne Stufenkonzepte für das alternde Gesicht absolut unumgänglich“, stellt Prof. Dr. Dr. Heinz G. Bull, Präsident der GÄCD, klar und betont „die Individualität des Patienten muss erhalten bleiben. Das heißt auch, dass eine 60-jährige Frau nicht wie eine 20-jährige aussehen muss, das wirkt grotesk und gehört nicht in chirurgische Hände.“

Moderne Stufenkonzepte

Nicht immer ist die maximal-invasive Operation, oder ein Facelift das Instrument der Wahl, um – wie viele Patienten wünschen – wieder jung und frisch auszusehen. Innerhalb der modernen ästhetischen Chirurgie steht eine ganze Fülle von Therapien zur Verfügung, die zur Verjüngung des Gesichtes dienen. So sind Chemical Peelings und erprobte Füllmaterialen zur Faltenunterspritzung geeignete Methoden zur Hautverjüngung. So verlockend solche vermeintlich „harmlosen“ Eingriffe klingen, dürfen sie nur und ausschließlich von Fachärzten durchgeführt werden. Nur er kann entscheiden, welche Füllmaterialien die richtigen für Hauttyp und gewünschtes Ergebnis sein können.

Was tun gegen das faltige Gesicht?

Der Trend zu den sanfteren Methoden ist da – das liegt vor allem daran, dass die Patienten heute mildere Verfahren wünschen, die es ihnen möglich machen, nach kurzer Zeit ins Berufsleben zurückzukehren. „Sicherlich möchten vor allem Frauen weiterhin ihr Gesicht verjüngen lassen“, so Prof. Dr. Dr. Heinz G. Bull, „und sie setzen verstärkt darauf, die Falten zu unterspritzen“. Doch nicht jedes Füllmaterial ist dafür geeignet: „Permanente Füllmaterialien sind grundsätzlich abzulehnen, da sie im schlimmsten Fall zu massiven gesundheitlichen Einschränkungen führen. Das Füllmaterial kann sich unter der Haut verkapseln und Entzündungen hervorrufen und dadurch entsprechend Schmerzen verursacht“, betont Prof. Dr. Dr. Heinz G. Bull.

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Pressemeldung der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie
Deutschland e.V. (GDÄC) vom 22.02.07

Pressemitteilung Gesundheit/Medizin/Ästhetische Chirurgie

Die Magie der Nase – Beautyeingriff mit hohem Anspruch,
Nachoperationen sind die Norm - Männer holen stark auf

Bad Soden, 20. Februar 2007. Gerade hat Hollywood-Beauty Jennifer Aniston öffentlich berichtet, dass sie ihre Nase hat operieren lassen. Damit ist sie eine von vielen Nasenpatienten weltweit. Immer mehr Menschen lassen sich auch in Deutschland die Nase verschönern , doch nicht immer mit Erfolg: „Leider geht bei dieser schwierigen operativen Behandlung, die sowohl hohe funktionelle als ästhetische Ansprüche an den Operateur stellt, noch immer zu viel schief“, berichtet Prof. Wolfgang Gubisch, Nasen-Experte der GÄCD (Gesellschaft für ästhetische Chirurgie Deutschland e.V.). Nasenoperationen nehmen zwar bundesweit stark zu, aber leider, so die Erfahrung der Experten der GÄCD, tauchen auch immer mehr Nachoperationen in der Statistik auf. „Wir müssen auffällig viele nicht gelungene Nasenkorrekturen nachoperieren, oft weil die Ästhetik über die Funktion gestellt wurde“, warnt Professor Gubisch. Im Unterschied zu anderen plastischen Operationen ist die Nase schließlich ein Organ mit wichtigen Funktionen. Wenn eine Rhinoplastik (Nasenkorrektur) nicht von einem Experten durchgeführt wurde, könne es neben einer häufig unbefriedigenden Form zu unangenehmen Folgen wie behinderter Nasenatmung und in der Folge davon, Schlafstörungen, Konzentrationsschwächen und Störungen des Geruchssinns kommen, so Professor Gubisch. Gerade von selbsternannten „Schönheitschirurgen“, die keine rhinochirurgische Ausbildung haben, würden die funktionellen Aspekte bei einer ästhetischen Operation oft nicht beachtet, warnen die Experten. Deswegen appelliert der größte interdisziplinäre Fachverband für ästhetische Chirurgie aktuell auch an die Patienten, vor allem bei Nasenoperationen auf den richtigen Operateur zu setzen. „Jeder Experte hat seinen Fachbereich, auch in der Ästhetik. Nur mit dem richtigen Operateur und nachweislichen Eingriffszahlen können wir eine höchst mögliche Patientensicherheit und -zufriedenheit gewährleisten“, so Professor Heinz G. Bull, Präsident der GÄCD.

Männer mit dem „richtigen Riecher“ auf Schönheitskurs
Dass Männer die Schönheitschirurgie für sich entdeckt haben ist bereits bekannt. Dies belegen sowohl aktuelle Statistiken der GÄCD, als auch internationale Statistiken: In den USA ist die Nasen-OP beim Mann auf Platz zwei der Beauty-Eingriffe . Spannendes Männerterrain? Ja, immer mehr, sind sich die Experten einig. Die Eitelkeit des Mannes nimmt zu: Gerade erst wurde eine Statistik mit einer Eitelkeitsrangliste der deutschen Männer nach Regionen veröffentlicht . Interessant, meint Professor Gubisch: „Eitle Männer neigen naturbedingt eher zu Beauty-Operationen. Bei diesem Typus ist die Nase als markanter Mittelpunkt des Gesichts hoch sensibel und oft der erste Gedanke, wenn es um eine Verschönerung geht.“ Doch leider seien mittlerweile rund 60 Prozent der Nasenoperationen, die die Experten innerhalb der GÄCD unter Männern und Frauen vornehmen, Nachoperationen, also sogenannte Folgebehandlungen nicht gelungener Eingriffe. Dies wird sich sicherlich fortsetzen: „Gerade jetzt vor Beginn des Frühjahrs, wenn die Pollenallergien starten, steht die Nase erneut im funktionalen Fokus der Eingriffe“, weiß Professor Gubisch „und da ist die Wahl des richtigen Operateurs, der Ästhetik und Funktionalität bei einer Nasen-OP beherrscht, unabdingbar.“
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Pressemeldung der Vereinigung der Deutschen
Plastischen Chirurgen (VDPC) vom 15.12.06
Wieder-Zulassung für Silikonbrustimplantate in den USA:

Kein erhöhtes Krebs- oder Krankheitsrisiko bei silikongefüllten Brustimplantaten

Berlin - Auch deutschen Patientinnen gibt die Entscheidung der amerikanischen Zulassungsbehörde - der U.S. Food and Drug Administration (FDA) zusätzliche Sicherheit’, erläutert Dr. Constance Neuhann-Lorenz, Präsidentin des Internationalen Komitees für Qualitätssicherung und Medizinprodukte in der Plastischen Chirurgie (IQUAM). Schließlich habe die FDA mit der Einschränkung der Anwendbarkeit im Jahr 1992 auch hierzulande für erhebliche Verunsicherung gesorgt, mit den von ihr geforderten umfassenden Studien nun aber auch weit reichende Sicherheit gegeben.

Zu der Beschränkung der Zulassung war es gekommen, da in den Vereinigten Staaten keine Langzeitstudien vorlagen, so dass derartige Implantate dort nur noch für den Wiederaufbau nach Brustkrebs und für Patientinnen in klinischen Studien zugelassen waren. Wer eine Brustvergrößerung durchführen lassen wollte, war in den Vereinigten Staaten gezwungen, mit Kochsalzlösung gefüllte Implantate zu wählen.

Die Hersteller Mentor und Allergan haben nun die von der FDA geforderten Studien vorgelegt und sind auch verpflichtet, in Zukunft 40.000 Patientinnen über zehn Jahre nach Einsetzen der Implantate zu beobachten. Die Ergebnisse der Studien waren für die Hersteller ebenso erfreulich, wie sie für die FDA ernüchternd gewesen sein müssen. Alle Verdachtsmomente können nun ausgeschlossen werden, ließ die FDA verlautbaren und wies stattdessen auf bekannte Risiken, wie die Beschädigungsanfälligkeit der Implantate hin.

Nicht nur die Weiterentwicklung der Implantate selbst – so wurde der Flüssigkeitsanteil im Silikon minimiert und die Implantate mit einer verstärkten Hülle umgeben – konnte die FDA von der Wiederzulassung überzeugen. Auch Plastische Chirurgen haben im Zuge der Dokumentation des Verlaufs bei ihren Patientinnen einen entscheidenden Beitrag zur ‘Rehabilitation’ der Silikonimplantate geleistet. So stellt die IQUAM mit dem International Breast Implant Register (IBIR) ein Instrument zur Erfassung der Implantate zur Verfügung. Allerdings können nach wie vor weder Hersteller noch Chirurgen lebenslange Haltbarkeit gewährleisten oder vollständig mögliche Komplikationen wie die wenn auch wesentlich seltener auftretende Gewebeverhärtung um die Implantate verhindern. Eine kontinuierliche Beobachtung durch den Plastischen-Chirurgen bleibt damit unabdingbar, warnt die in München niedergelassene Plastische und Ästhetische Chirurgin.

Die heute in Deutschland zur Verfügung stehenden Implantattypen sind entweder mit Silikongel- oder Kochsalzlösung gefüllt, haben aber in jedem Fall eine Silikonhülle, die entweder glatt oder rau strukturiert (texturiert) ist. Brust-Implantate müssen in Europa ein CE-Zeichen tragen, das über spezielle nationale Prüfstellen vergeben wird. Dabei gelten die unter der Mitarbeit Plastischer Chirurgen aus ganz Europa erstellten EU-Richtlinien international als vorbildlich und geben den Patienten die Sicherheit, mit Materialien versorgt zu werden, die dem aktuellsten Stand der Forschung entsprechen.
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Pressemeldung der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie
Deutschland e.V. (GDÄC)
vom 14.12.06

Pressemitteilung Gesundheit/Medizin/Ästhetische Chirurgie

Schönheits-OP unterm Weihnachtsbaum GÄCD warnt vor "Geiz ist geil" Aktionen zur Mehrwertsteuer-Erhöhung 2007

Bad Soden, 12. Dezember 2006. Der Countdown läuft: Mit der Adventszeit beginnt wieder der Run auf exklusive Weihnachtsgeschenke. "Wir rechnen auch in diesem Jahr  mit einer starken Nachfrage an Schönheits-OPs zur Weihnachtszeit" berichtet Prof. Heinz G. Bull, Präsident der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V. (GÄCD). Immer mehr Deutsche "verschenken" Schönheit. "Dabei sind 2006 nicht unbedingt die großen Eingriffe gefragt, sondern kleine Behandlungen wie Faltenunterspritzungen oder sanfte Gesichtspeelings, mit denen sich der Stress aus dem Gesicht zaubern lässt", so der Experte. Das Interesse an Beauty-Eingriffen nimmt grundsätzlich zu in Deutschland . Schönheitsinteressierte legen Wert auf strahlendes und frisches Aussehen, Schönheit kann auch karriereförderlich sein. Allerdings warnt die GÄCD vor Gutschein-Aktionen in der Werbung, gerade jetzt kurz vor der geplanten Mehrwertsteuererhöhung: "Lassen Sie sich von Aktionen einiger Anbieter nicht zu einer frühzeitigen Entscheidung für einen Beauty-Eingriff verleiten, nur um zu sparen. Denn Schönheits-Eingriffe sind ernst zu nehmende Operationen und kein Geschenk, das man bei Nichtgefallen umtauschen kann", warnt Prof. Bull. Und: Ein Geschenk-Gutschein für eine Schönheits-OP setze den Beschenkten unter Druck und nehme womöglich eine Entscheidung vorweg.  "Vor dem Entschluss zu einem ästhetischen Eingriff muss derjenige durch einen spezialisierten Arzt gründlich untersucht werden und über sämtliche Risiken und auch über Alternativverfahren aufgeklärt werden", so Prof. Bull.

Freie Arztwahl muss gewährleistet sein
"Neben der Qualifikation des Mediziners ist ein gutes Arzt-Patienten-Verhältnis für den Erfolg der Operation wichtig", erklärt Prof. Bull weiter. Bei einem Geschenkgutschein ist dem Beschenkten keine freie Arztwahl mehr möglich und ein persönlicher Entschluss für den Eingriff fraglich. Wenn schon eine Schönheitsoperation unterm Weihnachtsbaum liegen soll, dann als persönliches Geschenk, das noch alle Freiheiten für oder gegen eine Operation beinhaltet.

Ethik in der Ästhetik auch zu Weihnachten
Die GÄCD hat im Sinne des Patienten einen internen Arbeitskreis "Ethik in der Ästhetik"; ins Leben gerufen, der sich mit dem ethischen Anspruch in der Schönheitschirurgie beschäftigt. Er appelliert an die ärztliche Verantwortung dem Patienten gegenüber und weist auch auf die Schwierigkeit hin, dass natürlich auch jeder Patient, der mit dem Wunsch nach einer ästhetischen Operation einen Arzt aufsucht, das Anrecht hat, ernst genommen und umfassend beraten zu werden. Kommt der Arzt aber zu dem Schluss, dass der Patient einem falschen Ideal nacheifert, der seiner eigenen Persönlichkeit zuwiderläuft, muss ein seriöser Arzt  den Eingriff ablehnen. Leider gibt es in Deutschland immer mehr sogenannte "Schönheitschirurgen", die dies nicht tun und ihre finanziellen Vorteile in grenzwertigen Operationen sehen und sich damit zum "Erfüllungsgehilfen" des Patienten machen. "Dies ist sicherlich ein wesentlicher Anspruch, den wir als interdisziplinärer Fachverband erheben. Finanzielle Reize dürfen niemals die Verantwortung gegenüber dem Patienten übersteigern", urteilt Prof. Bull.
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Pressemeldung der Vereinigung der Deutschen
Plastischen Chirurgen (VDPC) vom 13.11.06
Erstattung Plastisch-Chirurgischer Eingriffe durch die GKV:

Wann ist ein ästhetischer Eingriff Kassenleistung?

Berlin - An der Frage, welche ästhetischen Eingriffe durch die Gesetzliche Krankenversicherung zu tragen sind, scheiden sich die Geister. Der Landesverband Berlin der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen hat sich diesem Thema im Rahmen seines 5. Symposiums ‘Qualitätssicherung in der Plastischen Chirurgie’, am 8. November in Berlin gestellt.

Zu der Diskussion eingeladen war als Vertreter des Medizinischen Dienstes (MDK) der Krankenkassen Berlin-Brandenburg Dipl.-Med. Hans-Werner Pfeifer. Aufgabe des von allen Kassen getragenen Dienstes ist es, im Zweifelsfall ein Gutachten zur Kostenübernahme für die Kassen zu erstellen und damit eine unverbindliche Empfehlung auszusprechen.

Einig waren sich Prof. Dr. med. Rolf Büttemeyer, Vorsitzender des Landesverbandes Berlin, und der Vertreter des MDK darüber, dass eine Rekonstruktion nach Tumor und Unfall immer eine Leistung der Kassen ist. Schwieriger sei die Beurteilung der Leistungspflicht in anderen Bereichen. So führte Pfeifer aus, dass eine Verkleinerung der Brust zumeist nur nach Ausschluss konkurrierender Ursachen (Übergewicht, orthopädische oder psychiatrische Probleme), bei einer Körbchengröße von mindestens E und erwarteter Reduktion von 500 g je Brust genehmigt werde. Noch schwieriger sei eine Kassenübernahme bei einer Vergrößerung, diese würden nur bei angeborenen Fehlbildungen, Krankheitsfolgezuständen und Transsexualität übernommen oder bei einer Asymmetrie von zwei Körbchengrößen oder mehr als 25 Prozent Größendifferenz erstattet. Bei der männlichen Brust schließlich würde in aller Regel lediglich bei erhöhtem Drüsenwachstum einer Verkleinerung zugestimmt.

Prof. Dr. Rolf-Rüdiger Olbrisch setzte dem entgegen, dass mit einer plastischen Operation häufig die Probleme endgültig und kurzfristig gelöst werden könnten, während das Diktat der Kassen, wonach zunächst konservativ (psychologisch, orthopädisch, allgemeinärztlich, physiotherapheutisch usw.) zu behandeln sei, den Leidensweg nur unnötig verlängere und möglicherweise höhere Kosten als eine die Ursache und nicht die Symptome, wie zum Beispiel Rückenschmerzen, behandelnde Therapie verursache. Er forderte mit den versammelten Chirurgen daher ein grundsätzliches Überdenken des Leistungskataloges für Indikationen, bei denen ein plastisch-chirurgischer Eingriff rasch Abhilfe schaffen könne.
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Pressemeldung der Vereinigung der Deutschen
Plastischen Chirurgen (VDPC) vom 13.11.06

Gesundheitsreform 2006:

Ist die Korrektur ästhetischer Operationen Kassenleistung?

Berlin – Dieser Frage, die sich Patienten und Plastisch-Ästhetischen Chirurgen gleichermaßen stellt, ist der Landesverband Berlin der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen, bei seinem 5. Symposium ‘Qualitätssicherung in der Plastischen Chirurgie’, am 8. November in Berlin nachgegangen.

So lautete die erste Frage der Mediziner an den anwesenden Vertreter des Medizinischen Dienstes (MDK) der Krankenkassen Berlin-Brandenburg, Dipl.-Med. Hans-Werner Pfeifer, ob der im Gesetzentwurf zur Gesundheitsreform 2006 formulierte Absatz: ‘Mehr Eigenverantwortung wird bei Folgeerkrankungen aufgrund nicht notwendiger medizinischer Eingriffe, wie z.B. Komplikationen in Folge von Schönheitsoperationen oder Piercing eingefordert. Hier haben die Krankenkassen den Leistungsumfang einzuschränken’, eine weitere Einschränkung der Leistungen mit sich bringen werde. In diesem Punkt konnte der Vertreter der von allen Krankenversicherungen getragenen Organisation, die für die Kassen strittige Fälle begutachtet und eine Empfehlung zur Kostenübernahme ausspricht, zunächst beruhigen. Schließlich sei dies bereits seit langem im SGB V § 62 geregelt, würde von den Kassen aber nicht eingefordert.

Von besonderem Interesse für die Mediziner war die Frage, nach der Kostenübernahme bei Korrekturen. Zwar war man sich einig, dass es moralische Verpflichtung des behandelnden Arztes sei, bei Behandlungsfehlern zu eigenen Lasten nachzuoperieren. Aber wie stellt sich die Situation dar, wenn ein Materialfehler vorliegt oder es zu einer Kapselfibrose oder Infekten kommt bzw. Verformungen oder Verschiebungen auftreten, die ein absurdes Erscheinungsbild nach sich ziehen? Bei Materialfehlern sei der Hersteller heranzuziehen, erläuterte Prof. Dr. med. Rolf Büttemeyer, Vorsitzender des Landesverbandes, unter Bezug auf die Erfahrungen mit den mittlerweile vom Markt genommenen Sojaöl Implantaten, hier sei die Versicherung des Herstellers in der Vergangenheit für Folgeoperationen aufgekommen. Bei Kapselfibrose und Entzündungen würde die Kasse eine Entfernung des Implantats zahlen, unklar sei, ob auch ein neues Implantat finanziert würde. Dipl. med. Pfeiffer führte dazu aus, dass ein neues Implantat nur von der Kasse getragen würde, wenn die Erstindikation medizinisch gewesen sei. Anhand der Problematik einer absurd anmutenden Entstellung machte der Vertreter des MDK deutlich, dass es sich bei allen Begutachtungen generell um Einzelfallentscheidungen handele, im Grunde aber gelte, dass solche Eingriffe nur bei einem Funktionsdefizit oder grotesk entstellender Wirkung an einer grundsätzlich unbedeckten Körperstelle von der Gesetzlichen Krankenversicherung übernommen würden. Hier sei auch keine Änderung zu erwarten.

Seitens der Plastischen Chirurgen wurde betont, dass ihrer Auffassung nach bei Folgen von ästhetischen Operationen mit erheblichem Krankheitswert, zum Beispiel starken Schmerzen oder Funktionsbeeinträchtigung, bei denen kein Behandlungsfehler oder Produktfehler vorliegt, eine Korrektur zu Lasten der GKV erfolgen sollte.

An die Kollegen appellierten Medizinischer Dienst und die versammelten Plastischen Chirurgen abschließend, über eventuell notwendige Folgeoperationen kosmetischer Eingriffe und deren Kosten genauso zu informieren, wie über Risiken und Nebenwirkungen. Auch die Patienten sollten Informationen darüber einfordern.

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