3. Penisprothetik
Durch den Verlust der Gliedsteife (Impotenz, erektile
Dysfunktion) wird das körperliche, seelische
und soziale Selbstverständnis des Mannes im
Kern erschüttert und führt zu einer Belastung
wesentlicher persönlicher Bindungen. Nach Ausschöpfen
der medikamentösen Therapie ist das Einsetzen
eines künstlichen Schwellkörpers (Penisprothese)
eine sichere und einfache Methode Impotenz zu beheben,
um so dass Selbstwertgefühl und die Lebensfreude
von betroffenen Patienten wieder zu steigern und
ein befriedigendes Sexualleben zu gewährleisten.
Bei der Operation werden die zwei Hauptschwellkörper
des Penis durch künstliche Implantate (Penisprothese)
ersetzt.
Welche Penisprothesen finden
in unserer Klinik Anwendung?
Hydraulisches Schwellkörperimplantat
Diese Form der Prothese besteht aus den eigentlichen
Implantaten, einer Pumpe, einem Ballon mit destilliertem
Wasser und den verbindenden dünnen Schläuchen.
Die Pumpe, welche im Hodensack eingepflanzt wird,
ist mit dem Wasserballon (im Bauchraum untergebracht)
und den künstlichen Schwellkörpern im
Penis verbunden. Mittels der Pumpe wird das Wasser
in die Penisprothese gepumpt, dadurch kommt es zur
Erektion des Penis. Durch ein Ventil am Hodensack
kann das Wasser wieder in den Ballon zurückgeführt
und die Erektion damit beendet werden.
Biegsame Penisprothese
Bei dieser Form handelt es sich um künstliche
Schwellkörper aus Silikon, die anstelle der
natürlichen Schwellkörper eingesetzt werden
und die von Hand in die gewünschte Position
verbogen werden können.
Behandlungskosten
Penisverlängerung
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