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Patientenbericht

Aber für mich gab es keine Frage, ich wollte sein Sprechzimmer nicht ohne Termin für die OP verlassen. Gesagt getan, mein Termin war der 11.06.2004 und ich war überglücklich.

So erzählte ich es auch meinen Nachbarn, denn ich dachte bevor sie mich nach der OP mit Verband sehen und Fragen stellen, wissen sie es eben und gut ist. Und wie es auf einem Dorf nun mal so ist, geht so eine Nachricht um wie ein Lauffeuer und alle die mich kannten, wussten es. Anfangs war es mir auch sehr unangenehm, aber andererseits wer weiß was manch einer insgeheim für ein Problem hat. Von vielen kam die Reaktion, warum ich das machen wolle, sie könnten gar nicht sehen, was mein Problem ist, was ich meine mit „Doppelkinn“ bzw. „fliehendes Kinn“. Einerseits freute ich mich, dass sie nicht sahen was ich sah, einen hässlichen Übergang von Hals zu Kinn. Andererseits wollte ich ja klar machen, dass man das doch sehen muss.

Als dann endlich der Tag da war, freute ich mich sehr. Ich war nicht schon Tage vorher aufgeregt und auch nicht so wahnsinnig als ich dann in Leipzig ankam. Als mir dann mein Zimmer gezeigt wurde und ich dann ein Nachthemd bekam, war es dann schon etwas anders, vielleicht lag es auch daran, dass ich noch ein ganzes Stück warten musste, bis ich an der Reihe war. Aber wie bereits erwähnt so aufgeregt war ich nicht, so habe ich während der Zeit des Wartens sogar ein bisschen geschlafen. Als es dann soweit war, ging alles ganz schnell. Durch die örtliche Betäubung fühlt man sich wie angeheitert und müde und man hat auch kein Zeitgefühl mehr. Es dauerte nicht lange und konnte ich wieder aufstehen, wurde in mein Zimmer begleitet und bekam Zwieback und Tee. Ich unterhielt mich dann mit meiner Bettnachbarin, die eine Brust-OP hinter sich hatte. Wir beide waren glücklich. Obwohl ich aussah wie nach einer Weißheitszahn-OP, Schmerzen hatte ich keine. Innerhalb 24 h hat die Schwellung schon nachgelassen. 2 Tage später war fast alles normal. Im Beratungsgespräch sagte mir Dr. Nuwayhid, dass evtl. auch blaue Flecke auftreten können, aber selbst die hatte ich nicht.

Natürlich kaum zuhause angekommen, wollten alle sehen wie es aussieht, natürlich habe ich den Verband vorschriftsmäßig getragen und ihn nicht gleich abgenommen, außerdem war zu diesem Zeitpunkt mein Gesicht noch eine Art Murmel. Mein Freund war der erste, der mein Kinn ohne Verband sah und stellte schon eine Veränderung fest. Ich habe das auch nicht anders erwartet. Also ich selbst war natürlich am meisten begeistert. Meine Nachbarn, die das dann später auch zu Gesicht bekamen, waren geteilter Meinung, manche haben es gesehen und andere haben vorher und nachher keinen Unterschied feststellen können.

Bei der ersten Nachkontrolle von Dr. Nuwayhid am 14.06.2004 war auch er sehr zufrieden. Er machte Fotos danach und auch bei der letzten Kontrolle am 24.08.2004 schoss er wieder Fotos und man sieht den Unterschied. Ich bin sehr zufrieden mit der Arbeit des Dr.’ s und seinem Team. Man sieht auch keine Narben oder ähnliches, es sieht aus als ob mein Kinn schon immer so war und das ist super!


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Erfahrungen vor und nach der
Fettabsaugung am Kinn

....dass mein Kinn anders aussah als bei anderen war mir schon lange klar. Ich schätze mal so ab 15 Jahre hat es mich richtig gestört. Doch nie habe ich es verlauten lassen, bis vor kurzem. Jetzt bin ich allerdings 21. Ich hatte irgendwie Angst vor unangenehmen Reaktionen, denn es ist ja doch nicht ganz ein Problem wie es tagtäglich im Fernsehen bei Reportagen zu sehen ist. Die meisten Menschen bzw. Frauen möchten gern ihre Brüste vergrößern oder verkleinern, andere wollen eine Fettabsaugung an Bauch, Beinen, Po wie auch immer. Ich selbst verfolgte auch immer solche Sendungen im Fernsehen in denen es um Schönheitschirurgie ging. Doch das Thema Nr. 1 war stets Brust-OP. Ich habe oft gehofft, dass ich auch mal einen Beitrag sehe, der sich mit meinem Thema dem Kinn beschäftigt. Ich weiß zwar, dass ich mal einen Beitrag über einen Mann gesehen habe, dem sein Kinn auch gestört hat, aber so richtige Erinnerungen daran hatte ich nicht.

Der springende Punkt letztendlich, war eine Sendung von Günther Jauchs „Wer wird Millionär“. Da wurde die Frage gestellt „Was wird auch als Schönheitsfehler in der Schönheitschirurgie bezeichnet?“ oder so ähnlich. Ich weiß nur noch die Antwort und die lautete „fliehendes Kinn“. So weit so gut, was heißt „fliehendes Kinn“? Günther Jauch erklärte es an sich selbst so sinngemäß, dass der Übergang eben nicht so markant sei. Das war der Auslöser für den weiteren Verlauf meines Kinns. Ich suchte sofort im Internet nach Kliniken in Deutschland, die das Thema irgendwie aufgelistet hatten. Mein Problem vorher war ja, dass ich gar nicht gewusst hätte wie ich mich ausdrücken sollte, was mein eigentlich störte.

So kam ich dann bei meiner Suche auf das „Aesthetik- und Laserzentrum Mona Lisa in Leipzig, erst mal freute ich mich schon, dass es eine Klinik in meiner Nähe gab und dann als ich die Seite im Internet öffnete und bei Beispielen einer Liposuction (Fettabsaugung) auch ein Bild einer Frau mit „meinem Problem“ auftauchte, war ich sofort Feuer und Flamme. Dann war auch alles nicht mehr ganz so problematisch für mich, die Sache auch öffentlich zu machen. Ich erzählte es erst einmal meinen engsten Vertrauten, wie Freund und beste Freundin. Für die war es natürlich ein absoluter Hammer. Mein Freund hat sowieso etwas gegen Eingriffe, die seiner Meinung nach nicht notwendig sind und es könnte ja was schief gehen. Sicher gibt es auch Risiken, aber dem war ich mir bewusst. Aber jemand der nicht nachvollziehen kann wie so ein „Mangel“ einen täglich beschäftigt, wie man jeden Tag in den Spiegel schaut, sich mustert, immer an der selben Stelle und man ganz genau weiß ohne fremde Hilfe bzw. einen Eingriff kann man nichts dagegen tun. Ich selbst war 100%ig überzeugt und machte dann am 28.05.2004 einen Termin zu einem Informationsgespräch aus. Da meine Freundin in der Woche Urlaub hatte, war sie natürlich für mich da und begleitete mich zu diesem Termin. Bereits beim ersten Betreten der Praxis bzw. Klinik war mein Gefühl positiv, mein Eindruck über das Ambiente war angenehm, nicht typisch Krankenhaus oder Arztpraxis.

Dr. Nuwayhid erklärte mir alles, wie Risiken, wie lange der Eingriff dauern würde usw., schaute sich mein Kinn genau an und fotografierte es. Nun konnte ich mich entscheiden ob ich es mir noch einmal überlegen möchte, ob ich es will oder ob ich zu einen späteren Zeitpunkt wiederkommen möchte.


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